Design a better business: Neue Werkzeuge, Fähigkeiten und Mindsets für Strategie und Innovation; Verlag Vahlen

Inspirierend mit hoher Praxistauglichkeit. Pflichtlektüre für „Better Business Designer“

In zunehmend unsicheren Geschäftsumfeldern zum erfolgreichen Designer von Geschäftsmodellen werden! – So könnte man die zentrale Botschaft von Design a Better Business auf den Punkt bringen. Einem Buch, das seine Leser auf eine „außergewöhnliche Reise in die Welt von Innovation und Strategie“ mitnimmt und dabei den Designgedanken konsequent in den Mittelpunkt stellt. Dabei führen die Autoren den „Double Loop“, eine Art Doppelschleife, bestehend aus den Kernelementen der empfohlenen Design-Methodik, als Orientierungshilfe ein. Mittels dieser Grundidee wird das idealtypische Vorgehen Schritt für Schritt verständlich und beinahe spielerisch präsentiert. Dabei lebt das Buch dank des Multi-Autoren-Konzepts von der großen Geschäftsmodell- und Transformationserfahrung seiner Mütter und Väter.

Spaß beim Durchblättern. Den einen oder anderen Leser mag die Anrede in der Du-Form irritieren oder die Aufmachung des Buches möglicherweise etwas zu bunt erscheinen. Ich für meinen Teil finde die moderne und ansprechende Optik der liebevoll gestalteten Grafiken rundum gelungen. Aus diesem Grund werden auch Leser mit einem gewissen ästhetischen Empfinden das Buch mit Gewinn lesen können. Es macht Freude, in Design a Better Business zu blättern.

Gelungene Übersetzung. Dank der profunden inhaltlichen Bearbeitung der deutschen Ausgabe durch Dr. Daniel Schallmo – selbst Ökonom, Unternehmensberater und renommierter Autor – ist diese Übersetzung aus dem englischen Original fachlich sehr gut verständlich und geeignet, von Anfang bis Ende mit großem Nutzen gelesen zu werden.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Wenngleich es sich im Falle von Design a Better Business nur um wenig Schatten handelt. So ist die Schrift in manchen Passagen etwas kontrastarm und klein ausgefallen. Nein, der Text ist dadurch keineswegs unleserlich, aber mit etwas mehr Kontrast und größerer Schrift wäre die Lektüre des Textes angenehmer.

Fazit. Auf den ersten Blick fällt die erfrischende Optik des Buchs ins Auge. Es reiht sich damit in die bekannten Publikationen des Typs „Business Model Generation“ von Osterwalder und Pigneur ein. Aber eine ansprechende, wunderbar in unsere heutige Zeit passende Optik macht noch keinen Sommer, sprich sie allein genügt noch nicht für eine Kaufempfehlung. Erst der explizite Praxisbezug über weite Teile des Textes, der durchweg ausgesprochen gut strukturierte Inhalt, die durchdachte Methodik des Double-Loop-Prinzips und die gelungene Präsentation der 20 Design-Werkzeuge machen Design a Better Business zur klaren Kaufempfehlung!

Hinweis zur Kennzeichnung:  Das Buch wurde dem Autor vom Verlag als Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Autor hat über die kostenfreie Bereitstellung KEIN Entgelt oder sonstige Leistungen für seine Buchbesprechung erhalten. Inhaltliche Vorgaben zur Rezension hat der Verlag dem Autor gegenüber NICHT gemacht. Insofern handelt es sich bei dem Textbeitrag nicht um eine kennzeichnungspflichtige Werbeanzeige gem. Leitfaden der Landesmedienanstalten für Werbekennzeichnung bei Social Media.
Design a better business – eine Rezension

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